Fischereiverein Wildeshausen e.V.
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Donnerstags 18.00 - 20.00 Uhr

 

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Auf dem Kamp 16

27793 Wildeshausen

Letzter Eintrag:

05.10.2018

Beobachtungen im und am Wasser

Immer wieder teilen Mitglieder aus unserem Verein tollen Beobachtungen im und am Wasser mit, die mit der Angelei nur indirekt etwas zu tun haben. Teilweise sind diese Entdeckungen jedoch enorm wichtig für das Gesamtbild "Gewässer".
Leider werden immer noch zu wenig dieser eminent wichtigen Beobachtungen dem Vorstand des FV Wildeshausen gemeldet.

Beobachtungen 2018

Der Fischotter ist wieder da...

Und wieder Gelbwangenschildkröten...

Fotos: Uwe Wasner

Ort: Buschteich

Schildkröte im Rosengarten...

Was so idyllisch klingt ist in Wahrheit ein Tatbestand, der nicht akzeptabel ist.

Gustav Kallage hat hier in unserem Vereinsgewässer „Rosengarten“ eine tellergroße Schildkröte ausgemacht, die wahrscheinlich ausgesetzt wurde.

 

Wichtig!!!

 

Das Aussetzen von Tieren ist laut § 3 TierSchG verboten und wird als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 25.000€ bestraft.

 

Faunaverfälschung durch Schildkröten

Vermehrt werden an und in den Vereinsgewässern Schildkröten gesichtet.

Es handelt sich dabei überwiegend um nordamerikanische Rot- und Gelbwangenschildkröten.

Diese Tiere sind scheinbar ausgesetzt worden. Dies kann unkalkulierbare Folgen für unser heimisches Ökosystem haben. Es ist anzunehmen, dass sie aufgrund ihrer Herkunft und der Klimaerwärmung unsere Winter überdauern können. Sie könnten Nahrungskonkurrenten für einheimische Tiere darstellen, bzw. neue Fressfeinde für z.B. Fische und Amphibien werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Krankheiten und Parasiten insbesondere auf heimische Reptilien übertragen werden können.

Die Vereinsmitglieder werden gebeten, Schildkrötensichtungen mit Angabe des Gewässers dem Vorstand mitzuteilen.

 

Beobachtungen 2017

Bereits vor Jahren hat der Fischereiverein an den (jetzt ehemaligen) Zuchtteichen am Gut Altona eine Eidechsenbank errichtet. Das die mit Steinen und Holzstämmen versehene Sonnenbank auch angenommen wird, zeigt dieses Foto einer jungen Wieseneidechse, die sich auf einem Holzstamm sonnt. Aufgenommen hat das Foto unser Umwelt- und Naturschutzbeauftragter Ralf Siemer, dem mit aufmerksamen Blick auch die kleinen Lebewesen entlang der Gewässer nicht entgehen.

Beobachtungen 2016

 

Auch der Fischotter hält Einzug an unseren Gewässern.

Die nebenstehenden Kratzspuren und Reviermarkierungen sind unter einer Brücke an einem unserer Fließgewässer festgestellt worden und beweisen die Anwesenheit der possierlichen Raubtiere.

 

 

 

 

Trittspuren eines Fischotters

Die starken Regenfälle Anfang Februar haben den Wasserstand der Hunte stark ansteigen lassen. Dabei kam es auch zum Kurz-/Anschluss der Hunte mit dem ansonsten nur einseitig angebundenen Altarm Aschenbeck. Die u.a. Videos verdeutlichen die starke Strömung am überschwemmten Endbereich (Teil 1) und dem offenen Hunteanschluss des Altarms (Teil 2).

 

Viele Fischarten wandern in den Altarm, um die starke Strömung in der Hunte zu vermeiden. Hecht, Barsch und Zander finden dort gute Laichbedingungen.

Hochwasser Altarm Aschenbeck (Teil 1)
PIC_0021.AVI
AVI Datei [6.0 MB]
Hochwasser Hunte/Altarm Aschenbeck (Teil 2)
PIC_0023.AVI
AVI Datei [8.4 MB]

Beobachtungen 2015

Viele haben ihn in den vergangenen Jahren beim Angeln in der unteren Hunte beobachtet: den Biber. Vor einigen Wochen ist das imposante Tier jetzt tot im Wasser gefunden worden. Paddler zogen den Kadaver ans Ufer unter der Autobahnbrücke und machten auch die beiden obigen Fotos (die uns leider nur in einer geringen Dateiauflösung vorliegen). Die Bergung war jedenfalls Schwerstarbeit: Der Biber wog geschätzte 30 Kilo und maß über einen Meter Länge. Die Biberburg befand sich etwa in Höhe des Buschteichs. Ob es sich wirklich um das einzige in der Hunte lebende Exemplar, wie einige "Experten" annahmen, handelt, ist ungewiss. Frische Spuren am Ufer ("Biberrutsche") deuten auf mindestens einen weiteren Artgenossen hin. Es bleibt also abzuwarten.

Das Tier war ein Weibchen und liegt aktuell tiefgekühlt im Veterinäramt des Landkreises Oldenburg. Die Behörde hat wohl beim Landesmuseum in Oldenburg angefragt, ob Interesse daran besteht, das Tier zu präparieren. Auch eine Obduktion könnte noch in Frage kommen.

 

"Unser Naturschutz-Beauftragte Ralf Siemer unterhielt sich mit Frau Tröndle, Naturschutzbehörde Landkreis Oldenburg, über mögliche Todesursachen des Bibers. Verworfen von beiden wurde die These, das Tier wäre in einer Reuse eines Anglers oder eines Bisam-Jägers ertrunken. Im Gegensatz zu Nebenerwerbs- oder Berufsfischer-Reusen sind die von unseren Anglern gestellten Aalkörbe nicht für Biber zugänglich. Und ein Bisam-Jäger ist nach Kenntnis von Landkreis und Fischereiverein in unserem Gebiet nicht tätig. Am wahrscheinlichsten ist eine natürliche Todesursache. Der Biber hatte ein für diese Tierart hohes Alter erreicht. Dazu Krankheit und/oder zu hoher Stress bei den Vorbereitungen auf den kommenden Winter könnten letal gewesen sein."          (aktualisiert am 6. Oktober 2015)

Einen besonderen Fang konnte Ralf Siemer

in der Unteren Hunte machen:

Dieser 1500 Gramm schwere und 50 cm

hohe Stiefel "biss" auf seinen Köderfisch

und konnte nach einem endlosen Drill

sicher gelandet werden. Da die Stiefel

in der Regel paarweise auftreten, wird

Ralf diesen Hotspot sicherlich verstärkt

beangeln.

 

 

 

Eine Neubürgerin in der Unteren Hunte:

 

    Die asiatische Körbchenmuschel

 

Unsere Karpfen freuen sich über die

 Abwechslung im Speiseplan.

Seit einigen Jahren lebt(e) ein Biber bei uns in der Hunte in der unteren Hunte. Wer schon einmal im Bereich Buschteich/Märchenwald angeln war, hat ihn vielleicht schon einmal beobachten können. So wie jetzt Jungangler Tom Meyer. Ihm gelang dieses Handyvideo. Schön zu sehen ist, wie der Biber mit dem großen Ast in Richtung seiner Biberburg schwimmt. Ob der Biber aktuell noch lebt, ist ungewiss. Berichten zufolge soll Anfang September ein toter Biber kurz hinter der Autobahnbrücke gesichtet worden sein. Mal schauen, ob das Tier wirklich ein Einzelgänger war, wie einige Experten meinen.

 

 

 

Mit dieser 35 cm Bachforelle hat

ein Kormoran an der Hunte

"gespielt". Er hat sie nicht

geschluckt, da er offensichtlich

bereits sattgefressen war.

 

Wenn man sich an unseren Gewässern ruhig verhält, kann man so manche tolle Beaobachtung machen. Dann schwimmt vielleicht in der unteren Hunte ein Biber vorbei. Rolf Biener gelang dieser Schnappschuss bei einem Ansitz. So etwas erlebt man auch nicht alle Tage...

 

 

 

Nicht nur die Fische stehen auf Maden.

Ralf Siemer konnte dieses Rotkehlchen

beim Angeln gezielt anfüttern.

Pascal Gehlenborg traute seinen Augen nicht, als er seine schöne Quappe für den Kochtopf zubereiten wollte. Die Quappe hatte trotz vollen Magens noch Apetit auf seinen Köder. Im Magen des Fisches fand er zwei kleine Fische und einen komplett montierten Gummifisch. Neben einer tollen Mahlzeit sorgte er dafür, dass sich der Fisch nicht lange quälen musste.

Beobachtungen 2014

Die viele Arbeit im Rahmen der Schul-AG's und Arbeitsdienste hat sich gelohnt. Die in die Nebenbäche der Hunte eingebrachten Kies- bzw. Laichbetten werden von den kieslaichenden Fischen sehr gut angenommen. Immer wieder können laichende Fische beobachtet werden und der "umgedrehte"

Kies (siehe Bilder unten) deutet ebenfalls auf rege Laichaktivitäten hin.

Viele Spaziergänger und Angler an der unteren Hunte hatte bereits Hinweise entdeckt. Eine junge Polizistin aus Wildeshausen sogar einen Unfall aufgenommen. Viele abgenagte Büsche oder junge Bäume und Rutschspuren im Uferbereich der Hunte waren eigentlich ein eindeutiger Beweis - an der Hunte leben Biber. Auch Nachtangler berichtete davon, dass sie ihn schon beobachtet hatten, was natürlich von den Skeptikern als Anglerlatein eingestuft war. Alexandra Kirchner lieferte jetzt den Beweis. Als sie sich an der Hunte aufhielt, schwamm der Großnager in aller Ruhe vorbei und ihr gelang sogar

ein Foto. Er ließ sich nicht von der Angel stören. Wieder eine Bereicherung an unseren Gewässern.

laichende Bachneunaugen im Mühlbach Altona

 

In den Monaten April und Mai ist  wieder ein Biologenteam an unseren Bächen aktiv, um das Vorkommen von Neunaugen zu kartieren. Wenn ihr in unseren Gewässern laichende Rundmäuler entdeckt meldet dies bitte dem Vorstand. Fotos sind natürlich auch willkommen!

 

Im späten Herbst werden sie aktiv - die Wollhandkrabben. Teilweise zum Leid der Angler, wenn sie jeden Köder, der im Wasser angeboten wird, verzehren. Daniel Würdemann beobachtete ein besonders zutrauliches Exemplar, welches im flachen warmen Wasser sich ein gemütliches Plätzchen suchte.

Beobachtungen 2013

Am Ostermontag 2013 entdeckte Gewässerwart Ralf Siemer laichreife Bachneunaugen (Lampetra planeri) am Altonaer Mühlbach. In den kommenden Wochen ist für die bei uns vorkommenden Neunaugenarten (Bach, Fluss und Meerneunauge) Laichzeit. Wenn ihr Neunaugen in unseren Gewässern sichtet, dann meldet sie bitte, damit wir diese Informationen an das Fischregister für Rundmäuler in Hannover weitergeben können. Fotos von den Neunaugen wären natürlich auch schön!



Zur Zeit sind am See Altona zwei Gänsepärchen zu beobachten. Bei dem linken Paar handelt es sich um Nilgänse, die eigentlich in Afrika beheimatet sind. Bei den Nilgänsen dürfte es sich um die Nachkommen aus Gefangenschaft entkommender Ziergänse halten.

Die beiden rechten Gänse sind Kanadagänse. Die Kanadagans ist die weltweit am häufigsten vorkommende Gänseart und brütet seit den 70er Jahren auch in Deutschland.



 

Fritz Kalage war bei der Verletzung seiner gefangenen Bachforelle in der Aue zunächst von einer Aufstiegsverletzung ausgegangen, aber die Gewässerwarte des Vereines sind sich ziemlich sicher, dass hier der Kormoran sein Unwesen getrieben hatte.



Beobachtungen aus den Vorjahren

Marco Kuhn (Gewässerwart) konnte im April 2005 Bachneunaugen in der Flachsbäke beim Laichgeschäft beobachten. Einige Tagen zuvor meldete er zwei Flußneunaugen von ca. 40 cm Länge ebenfalls in der Flachsbäke (ein Foto konnte leider nicht gefertigt werden). Beide Entdeckungen wurden sofort nach Hannover gemeldet, wo ein Fischregister für Rundmäuler geführt wird.





 

Jens Pfänder und Sven Langkrär konnten an einem herbstlichen Angeltag den Flug der Kraniche in den Süden bewundern. Etliche Geschwader machten sich an diesem Nachmittag auf den Weg.





Gewässerwart Ralf Siemer machte bei einer Gewässeruntersuchung eine tolle Entdeckung. Bei der Feststellung der Kleinstlebewesen (biologische Untersuchung) kamen diverse Kaulquappen der seltenen Knoblauchkröte zum Vorschein. Die Kaulquappen, die sich mehrere Jahre in diesem Stadium im Wasser aufhalten und dann als fertige Kröte an Land kriechen, erreichen eine stattliche Größe von bis zu 10 cm.





 

Dirk Lehmkuhl konnte am 03.11.05 in der unteren Hunte einen verletzten Aal mit dem Kescher einfangen. Der abwandernde Blankaal zeigte gleichmäßige Verletzungen im Rückradbereich, die er sich wahrscheinlich beim Durchschwimmen einer Turbine im Wildeshauser Wehr zuzog.





 

Momentan sieht man an der Aue im Bereich des künstlich angelegten Kiesbettes immer häufiger seltene Besucher aus der Vogelwelt. Fischbrut steht gerne auf kiesigem Untergrund und die mag der Eisvogel gerne.



 

Die Wasseramsel, der einzige tauchende Singvogel in unseren Breiten, sucht das steinige Substrat nach Köcherfliegenlarven ab. Diese tollen Aufnahmen konnte Bernd Holzenkamp mit viel Ausdauer festhalten.



 

Wenn im Winter die Stillgewässer zugefroren sind, fallen die Fischräuber, wie hier der Kormoran, in unsere Flüsse und Bäche ein, um ihren Hunger zu stillen. Mit dieser Schleie ist der Tagesbedarf jedoch noch nicht gedeckt, bis zu 3 kg Fisch benötigt jeder Kormoran pro Tag.



 

In Bühren an Meyers Pott kann man zurzeit die Ausmaße der Kormoranpopulation erkennen. Jeden Abend dient eine ca. 100 Jahre alte Buche als Schlafplatz für ca. 60 Kormorane. Der gesamte Baum ist mit weißem Kot dieser Vögel überzogen. Es riecht erbärmlich nach totem Fisch.





 

Am Goldenstedter Stau wurde eine bauliche Veränderung vorgenommen. Der FV Colnrade mit der Stiftung Naturschutz waren finanziell an den Umbaumaßnahmen beteiligt. Eine wirklich gelungene Maßnahme, die hoffentlich Mode macht und die Durchlässigkeit der gesamten Hunte voran treibt.



 

Jens Pfänder konnte diese beiden Ringelnattern beim ersten Sonnenbad an der Aue Höhe der Holzhauser Brücke überraschen. Die Prachtexemplare von ca. 60 - 80 cm nutzten die ersten Sonnenstrahlen.



 

Seit einigen Tagen kann man auf dem See in Ahlhorn ein Pärchen Kanadagänse mit ihren beiden Jungen sehen. Ob sie Zwischenrast machen oder das Gewässer als Rückzugsgebiet bis zum Flug in den Süden nutzen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.



 

Guido Janz konnte dieses Frühjahr ein seltenes Schauspiel an der oberen Aue fotografisch festhalten. Die "Hochzeit der Bachflohkrebse" - Tausende säumten den Uferbereich zur Paarung.



Viele Jahre hat es im Schleiereulenkasten am Fischerheim keinen Nachwuchs gegeben. In diesem Jahr konnte Alfred Finke (aufgefallen durch den bestialischen Gestank im Geräteraum) fünf kleine Eulen zählen. Der Kreisbeauftragte wird sich um die Betreuung kümmern.



Gewässerwart Ralf Siemer meldete bei einer Gewässerbesichtigung (das Gewässer wollen wir nicht nennen) ein tolles Kunstwerk im Dickicht eines Baumes. Wie sich herausstellte, war es das Nest der seltenen Beutelmeise.



Der zweite und zunächst einmal wichtigste Schritt in Sachen Durchgängigkeit der Hunte. Am Wehr in Oldenburg wurde eine Fischtreppe gebaut. Fast 1 Millionen Euro wurden ausgegeben, damit bestimmte Fische (Lachs, Meerforelle, Aal etc.) zu zu ihren Laichplätzen schwimmen können. In Wildeshausen wartet das nächste Hindernis.



Der erste große Erfolg der Durchgängigkeit in Oldenburg wurde mit der Rückkehr von Meerneunaugen begründet. Drei Exemplare von bis zu 90 cm konnten beim Laichen in der Aue von den Gewässerwarten Marco Kuhn, Ralf Siemer und Jens Pfänder beobachtet und fotografiert werden. Im Altonaer Mühlbach wurde ebenfalls eine Laichgrube festgestellt.



 

Wenn man sich als Angler ruhig und vernünftig am Wasser verhält, lassen sich brütende Vögel auch nicht stören. Peter Sperling fotografierte dieses brütende Blesshuhn am Altonaer See während einer Jugendangelveranstaltung. Die jungen Petrijünger hielten Abstand und drückten die Daumen für eine erfolgreiche Brut.



Nicht tolle Beobachtung, aber trotzdem wichtige Feststellung. Andreas Johannes und Erhard Zimmermann meldeten in der oberen Hunte diese Gewässerverunreinigung. Eine helle Flüssigkeit strömte über die Regenentwässerung in die Hunte. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf, die Feuerwehr sorgte für die Sicherung des Gewässers, die Fa. Scheele pumpte die schädliche Flüssigkeit ab und die beiden Vorsitzenden (Alfred Finke und Jens Pfänder) nahmen Proben. Nur durch schnelles Handeln der Angler konnte Schlimmeres verhindert werden.



Dass sich nicht nur die Fische in unseren Gewässern wohl fühlen, zeigen diese Fotos. Markus Mila konnte eine Ringelnatter durch die Hunte schwimmend fotografieren. Das stolze Exemplar (ca. 1 m lang) ließ sich nicht durch den Angler stören und drehte ruhig seine Runden. Solche Reptilien sind ebenfalls wichtige Indikatoren, wenn es um Wasserqualität geht.



 

Auch in diesem Jahr konnte unser Gewässerwart Marco Kuhn die Flussneunaugen bei der Hochzeit in der Aue beobachten. Mehrere Pärchen standen auf den Kiesbetten und laichten ab. Wieder ein Beweis, wie wichtig die Strukturverbesserung durch unsere eingebrachten Kiesbetten ist.



Simon Hilling staunte nicht schlecht, als er seinen ersten Saisonhecht ausnahm. Im Magen des Hechtes fand er einen ca. 18 cm langen Hecht und in dessen Maul befand sich ein ca. 5 cm großer Barsch. So etwas Verrücktes hat Simon beim Angeln noch nie gesehen. Hecht will gerade Barsch fressen und wird selber samt Beute gefressen - Ganz nach dem Motto Fressen und gefressen werden!



 

Im Magen dieses Hechtes, den Frank Siemer gefangen hatte, wurde ein Teichhuhnküken gefunden. Der Esox hatte sich wohl auf Wasservögel spezialisiert.



 

Flusslandschaft Hunte weitet sich aus. Die ersten Ein- und Ausstiegsstellen für Bootsfahrer sind fertig. Der Tourismus auf der Hunte ist sicherlich ein Erlebnis. Hoffentlich wissen sie die Natür zu schätzen. Wir werden kritisch hinschauen, damit das ökologische Gleichgewicht nicht gestört wird.



Da schaute Tobias Siemer nicht schlecht, als er beim Fliegenfischen diesen kleinen Stör entdeckte. Er hatte direkt am Turbineneinlauf oberhalb des Wehres in Aumühle so seine Last gegen die Strömung anzukämpfen. Tobias konnte den bereits geschwächten Fisch mit dem Kescher fangen, anschließend wurde er in einem privaten Naturteich wieder ausgesetzt. Wahrscheinlich war er ausgebüchst bzw. ausgesetzt worden.



Gut getarnt hatten sich das Heupferd und die Raupe des Weinspinners auf dem Springkraut. Aber dem E-Fischerteam entging auch am Ufer nichts.



Bei E-Fischen im Altonaer Mühlbach wurde das Team auf merkwürdige Bewegungen an der Wasseroberfläche des Annasees aufmerksam. Ein kurzer Stromstoß mit dem E-Gerät brachte Klarheit. Div. junge Zander (Brut von diesem Jahr) kam zum Vorschein. Ein Beleg dafür, dass die Maßnahmen zur Strukturverbesserung mit den Tannenbäumen ihre Wirkung zeigt.



Eine Überraschung erlebte unser Pressewart Thomas Kaiser zusammen mit seinem Schwager Jarek Karwitzky in einer lauen Vollmondnacht am Annasee. Das Ufer war an vielen Stellen durch den Stark-Regen der vergangen Tagen völlig durchnässt. Da gingen sogar die Blutegel (Foto) auf Landgang. Zwei fette Exemplare schlängelten sich zwischen unseren Angeltaschen hindurch. Außerdem konnte Jarek weit über 100 Tauwürmer in kürzester Zeit erbeuten, die sich offensichtlich vor den Wassermassen im Erdreich in Sicherheit bringen wollten. Geangelt wurde auch - drei dicke Aale landeten– trotz des sternenklaren Vollmond-Himmels – im Eimer.



 

Andre Berndmeyer verhielt sich ganz ruhig, als er beim Angeln am Bührener Altarm eine Ringelnatter beim Sonnenbad entdeckte. Mitte April kommen sie an warmen Tagen aus ihrer Winterruhe und genießen die ersten Sonnenstrahlen.



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