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18.04.2018

5. Brutsaison 2011

 

Mit der Anpachtung der Teichanlage von der Fam. Ahrmann und dem Bau eines Anzuchthauses wurde das Projekt der künstlichen Vermehrung unserer Großsalmoniden komplettiert.





 

In der Hütte wurden die Rundstrombecken so aufgestellt, dass sie analog zu den Teichen ohne Strom mit Bachwasser gespeist werden. Nach der Erbrütung werden hier ein Teil der Brütlinge an das Futter gewöhnt und anschließend in der Teichanlage vorgestreckt. Die Überlebenschancen unserer Brutfische steigern sich so um ein vielfaches. 





Extrem niedriger Wasserstand und verhältnismäßig hohe Temperaturen dämpften die Erwartungen der Vereinsverantwortlichen vor dem ersten E-Fischen, obwohl hohe Fangzahlen mit der Angel im Herbst gemeldet wurden. "In der Hunte halten sich zur Zeit viele Meerforellen auf, aber wir wissen nicht, wann sie bei dem niedrigen Wasserstand in die Bäche ziehen", erklärt Gewässerwart Ralf Siemer. Aber bereits Ende November lagen über 20.000 Eier im Bruthaus auf.



 

Einige laichfähige Rogner konnten erfolgreich abgestreift werden. "Wir sind jetzt wieder zuversichtlicher. Wenn erst Regen kommt, wir die Anzahl der Großsalmoniden steigen und wird werden schon noch ein paar Fische abstreifen können“, macht sich Gewässerwart und Keschermann Marco Kuhn Mut. Nach dem ersten Dezemberwochenende setzte dann Schauerwetter ein und die kleinen Bäche stiegen sehr schnell an. "Sofort ziehen dann die Großsalmoniden in die Bäche, um zu laichen“, erklärt Ralf Siemer. Die Meldungen beim E-Fischen stiegen rasant und es konnten über 100.000 Meerforelleneier von Rückkehrern in drei Bächen abgestreift werden.





Zum ersten Mal seit Fertigstellung des Bruthauses sind die Kapazitäten voll ausgeschöpft. Die Gewässerwarte, allen voran Ralf Siemer kümmern sich jetzt die nächsten drei Monate um den kostbaren Inhalt. Aber es gibt in dieser Saison auch einen Wehrmutstropfen, an dem die Vorstandsmitglieder stark zu knabbern haben. Zum ersten Mal seit 2002 ist kein Lachs zurückgekehrt. Jens Pfänder, 2. Vorsitzender, bezeichnet es als das absolute Debakel. "Am Wetter kann es nicht gelegen haben. Vor drei und vier Jahren wurde die größte Zahl an Smolts besetzt im Wiederansiedlungsprogramm seit 1999. Wenn dann kein Fisch zurück kommt, müssen deutliche Worte über Stamm und Besatzart gesprochen werden. Wir setzen zusätzlich seit drei Jahren auf Brutbesatz, wenn im nächsten Winter auch kein Fisch zurückkehrt, werden wir darüber nachdenken, aus dem Lachsprogramm auszusteigen und uns nur noch auf die Meerforelle zu konzentrieren“, erwidert Pfänder verbittert.



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