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18.04.2018

Ralf Siemer setzte die letzten 8000 Lachse am 20. März 2016 aus dem Bruthaus in die Teichanlage auf Gut Altona aus

20. März 2016 - die Saison im Bruthaus ist vorbei

Ein paar Zahlen und Infos zum Abschluss unserer Erbrütungssaison 2015/2016:

Erste Eier aufgelegt: 24.10.2015

Letzte Brütlinge "entlassen": 20.03.2016

- die 24.000 als Eier per Postpaket (!) aus Dänemark bezogenen Lachse

 

Besetzt in die Bäche:

147.000 Meerforellen: Flachsbäke: 27.500,Altona Mühlbach: 21.500,Lohmühlenbach 20.000,Katenbäke: 18.000,Aue: 50.000, Teichanlage: 10.000 (für Mühlbach).

24.000 Lachse: Aue 12.000, Katenbäke 8000, Teichanlage 8000.

 

Die Brutanlage hat auch dieses Jahr perfekt funktioniert und war voll ausgelastet.

Die in der Teichanlage vorgestreckten Brütlinge werden zusätzlich zur im Teich vorhandenen Naturnahrung mit einem speziellen Salmonidengranulat per Automat gefüttert. Die Fischbrut kann Futterbrocken bis zur Größe ihrer eigenen Pupille fressen. Wenn eine verstärkte Revierbildung einsetzt - meistens Mitte/Ende Mai bei 8 bis 12 Zentimetern Länge, kommen sie in den Bach. An dieser Stelle möchte ich noch einmal ein dickes Dankeschön an Ralf Siemer loswerden. Ohne ihn wäre dieses erfolgreiche Projekt undenkbar. Fünf Monate lang hat er sich täglich um die Brut gekümmert. Spitzenklasse.

Jetzt hat auch er Feierabend und endlich mal wieder Zeit zum Angeln...

Bruthaus wieder proppenvoll

Der Fischnachwuchs im Bruthaus des Fischereivereins Wildeshausen macht sich auch in diesem Jahr prächtig. Die ersten 10.000 Meerforellen wurden am 31. Januar 2016 in die Flachsbäke eingesetzt, 4000 Lachse – gerade so groß wie ein Cent-Stück – wanderten in die Aue. Ende Oktober waren ihre Eltern in den selben Bächen bei Elektrofischen gefangen worden. Fast wie im Lehrbuch verlief die Schlüpfperiode: 60 Tage Entwicklung im Ei und noch einmal 30 Tage bis zum Aufzehren des winzigen Dottersacks. Nach genau drei Monaten waren die Fischen jetzt startklar für die Freiheit.

 

215 kapitale Meerforellen und sechs Lachse waren bei insgesamt 26 Elektro-Fischen zwischen Ende Oktober und Weihnachten in den Brutbächen der Hunte ins Netz gegangen. Zwei Mal war das E-Fisch-Team sogar mit einem extra aus Oldenburg beim Landesfischereiverband angeforderten Boot auf dem Fluss unterwegs. „Wir hatten einen fantastischen Fischaufstieg mit idealen Wasserbedingungen”, freut sich Ralf Siemer. Täglich wechselt er jetzt 400 Liter Wasser in den zwölf Brutbecken und pickt leere Eihüllen mit einer Pipette raus, damit das Eiweiß die Wasserwerte und damit die empfindlichen Fischchen nicht zu stark belastet. Schon weit vor Weihnachten war das Bruthaus diesmal wieder mit ca. 151.000 Eiern proppenvoll. Die ersten Fischchen schlüpften schon vor Weihnachten, was nicht zuletzt an den im Dezember herrschenden hohen Temperaturen lag. Das Wachstum normalisierte sich aber wieder im Laufe der nächsten Wochen, als der Winter im Januar auch bei uns temperaturmäßig Einzug hielt. Eine Entwicklung halt wie im Bach.

 

„Praktisch jedes Kiesbett in den Bächen haben die Fische außerdem beim Laichen umgedreht”, sagt Ralf Siemer. ”Da liegen noch einmal viele hunderttausend Eier im Wasser.”

 

Seit Jahren steigen die Zahlen stetig. „Unsere Gewässer sind sozusagen Bundesliga-Spitze. Wenn die Salmoniden das Wehr in Zwischenbrücken noch überwinden könnten, würde die Hunte in der Champions-League mitmischen”, ist sich Ralf Siemer sicher. Denn oberhalb warten eigentlich weitere erstklassige Brutbäche wie die Katenbäke. Auch die Petrijünger im Bereich Colnrade haben in den vergangenen Jahren viel für den erhofften Fischnachwuchs getan und u.a. für die Sanierung des Holtorfer Baches den renommierten Naturschutzpreis „Bachperle“ gewonnen.

 

Auffällig war in dieser E-Fisch-Saison, dass etliche große Meerforellen recht schwere Verletzungen aufwiesen, es aber trotzdem hartnäckig bis ans Ziel geschafft hatten. Ralf Siemer vermutet einige große Säugetiere als Jäger, wie Seehunde im Meer oder Fischotter, die auch rund um Wildeshausen mehrfach bereits gesichtet wurden.

 

Etwa Mitte März werden die letzten Fischchen vom Bruthaus in die Bäche umgesetzt. Bis dahin haben sich dann hoffentlich auch die 20.000 Lachseier entwickelt, die wir zur Stärkung des Bestandes in Dänemarkt nachgeordert hatten. Einige tausend Mefos werden außerdem wieder in der Teichanlage Altona vorgestreckt.

Somit dürfte auch die 9. Brutsaison wieder sehr erfolgreich enden.

 

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