Fischereiverein Wildeshausen e.V.
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Fischereiverein Wildeshausen e.V.
Bauernmarschweg 8
27793 Wildeshausen

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Rufen Sie einfach an,

unter 04431/74010

oder nutzen Sie unsere

Sprechtage im Vereinsheim.

Donnerstags 18.00 - 20.00 Uhr

 

Postanschrift:

Auf dem Kamp 16

27793 Wildeshausen

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13.07.2018

Meerforellen-Babys in Bestform

Noch nicht einmal so groß wie eine 1 Cent-Münze - und doch schon eine echte Meerforelle. Foto: Thomas Kaiser

Der Schlupf im vereinseigenen Bruthaus im Fischerheim läuft auf Hochtouren. Zahlreiche Fischchen haben bereits das sprichwörtliche Licht der Welt erblickt. Besonders freut sich Ralf Siemer über die Top-Kondition der Meerforellen-Brütlinge. In diesem Jahr beträgt die Schlupfquote wohl rund 95 Prozent. Die Fische machen dabei einen sehr guten Eindruck. Das Gewusel in den Hälterbecken ist faszinierend. 78.000 Meerforellen-Eier - grob und eher viel zu niedrig geschätzt - wurden auf die Siebe aufgelegt. In den vergangenen Jahren lag die Schlupfquote bei ohnehin schon sehr guten und überdurchschnittlichen 80 bis 90 Prozent.

Nach dem Schlüpfen bleiben die Fischchen noch ca. drei Wochen in den Hälterbecken und zerren von ihren Dottersäcken. Dann geht es rein in unsere Brutbäche: Aue, Flachsbäke, Lohmühlenbach, Katenbäke und Altonaer Mühlbach. Und hoffentlich kommen die Forellen dann dick und fett zurück. Vom Cent-großen Fischen zum echten Silberbarren. Bis Ende März wird das große Schlüpfen wohl noch dauern.

 

Ganz frisch eingetroffen im Bruthaus sind 16500 Lachseier aus dem West-Dänemark-Stamm. Die Fische mussten dazu gekauft werden, weil es im Herbst ja leider wieder nicht mit der künstlichen Befruchtung an der Aue geklappt hat.

Bei dieser kleinen Meerforelle kann man noch schön den Dottersack erkennen. Keine Angst: Den Fischen auf den Fotos geht's gut. Sie schwimmen wieder im Becken. Foto: Kaiser

Glückwunsch - Fischerprüfung bestanden

20 Petrijünger haben am Samstag, 5. April, mit Bravour ihre Fischerprüfung bestanden. Der Vorsitzende des Fischereivereins Wildeshausen Jens Pfänder und seine Vorstandskollegen Alfred Finke und Ralf Siemer haben die Prüflinge in den vergangenen Wochen wieder bestens aufs Finale vorbereitet. Es wurde viel Theorie gepaukt, etliche Prüfungsbögen ausgefüllt und Praktisches am Annasee erprobt. Gesetzes- und Gewässerkunde standen ebenso auf dem Stundenplan wie Fischkunde und Naturschutz. So waren sich die Prüfer vom Landesfischereiverband am Ende wieder einig: Alle waren glänzend vorbereitet. Der Herbst-Fischerkurs startet am 20. September. Anmeldungen sind ab sofort möglich während des wöchentlichen Sprechtages im Fischerheim am Bauernmarschweg, donnerstags von 18 bis 20 Uhr, Telefon 04431/74010.

Prüfung bestanden: Jetzt kann's losgehen am Wasser. Petri Heil.

Axel Gerlach hatte die Teilnehmer des in diesem Jahr angebotenen Fliegenfischerkurs wieder optimal vorbereitet. Fliegen binden, Theoroe und natürlich Wurfübungen am Wasser standen auf dem Programm. Mit Bravour haben sie die anschließende Prüfung bestanden.

Der nächste Kurs ist bereits für den Spätsommer geplant, es können sich noch zwei Teilnehmer anmelden.

Salmonidenbrut entwickelt sich prächtig

Dunkler Altersfleck, roter Punkt, Altersfleck, Punkt: Daran sind kleine Lachse gut zu erkennen.

Unsere E-Fischer waren im Juni in der Aue unterwegs. Ziel war es, einen Überblick über den Fischbestand zu bekommen. Regelmäßig werden derartige Bestandsaufnahmen vorgenommen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Salmonidenbrut. Erfreulich: Die gefangenen Forellen und kleine Lachse waren prächtig genährt und wachsen ihrer Altersstufe entsprechend prima ab. Das Ergebnis im kurzen Überblick: Bach-/Meerforelle: 54 Stück bis 10 Zentimeter, 51 Stück zwischen 10-20 Zentimeter, 13 Stck 20-30 Zentimeter und 5 Stück zwischen 30-40 Zentimeter. 16 Lachse bis 10 cm und 8 Lachse bis 20 Zentimeter gingen ebenfalls ins Netz.

 

Außerdem wurden viele Aale gefangen: 9 Stück zwischen 10-20 cm; 16 Stück 20-30 cm; 12 Stück 30-40 cm und 11 Stück über 40 Zentimeter.

 

Hasel, Gründlinge, Stichling und eine Quappe wurden ebenfalls nachgewiesen.

 

19 Mühlkoppen zeugen von der guten Wasserqualität.

 

Gefischt wurde in einem eher strukturarmen Stück der Aue von der Glaner Straße bis zur Autobahnbrücke.

Direkt durch die Aue und übers Kies-Laichbett sind die Motocross- oder Quadfahrer gerast. Dabei wurde auch die Uferbefestigung erheblich beschädigt. Foto: Marco Kuhn

 

Rücksichtslose Motocross- und Quadfahrer zerstören Laichplätze

 

Für ein großes Echo hat die Berichterstattung in den örtlichen Tageszeitungen über das Verhalten einiger unbelehrbarer Motorrad- und Quadfahrer gesorgt. Wildeshauser Zeitung und NWZ berichteten umfangreich in ihren Samstagsausgaben und brachten einige Tage später noch Reaktionen. Unter anderem distanzierte sich der Motorcrossverein in einem Artikel der WZ. Auch auf unserer Facebook-Seite wurde diskutiert. Wir hoffen, dass diese "Sportskameraden" jetzt hellhörig geworden sind. Wir halten Euch auf dem Laufenden - und viele Leser jetzt hoffentlich die Augen offen.

 

Hier der Bericht, der an die Zeitungen ging im Wortlaut:

 


Rücksichtslose Motorcross- und Quadfahrer sorgen beim Fischereiverein Wildeshausen derzeit für großen Ärger. Die unbekannten Fahrer sind mehrfach mit ihren Maschinen durch den Altonaer Mühlbach und ganz aktuell durch die Visbeker Aue gerast. Dabei wurden etliche Laichplätze zerstört.

 

Unter anderem legen im Altonaer Mühlbach die auf der Liste der bedrohten Tierarten stehenden Meerneunaugen ihre Eier in den Kies ab. Auch die kleinen Lachse und Meerforellen tummeln sich in dem seichten Wasser. „Wir gehen davon aus, dass etliche Jungfische zu Schaden gekommen sind”, ärgert sich der Vereinsvorsitzende Jens Pfänder. Er hat bei der Polizei inzwischen Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. In der Aue, direkt unterhalb der Autobahnbrücke, wurde in diesen Tagen das von den Petrijüngern angelegte Kieslaichbett ebenfalls von den Rasern regelrecht umgepflügt. Außerdem entstanden an der Uferbefestigung massive Schäden.

 

Bereits seit dem Frühjahr werden immer wieder Motocross- und Quadfahrer an den Gewässern gesichtet. „Teilweise werden vorher die Nummernschilder abgeschraubt”, berichtet Ralf Siemer, Beauftragter für Natur- und Umweltschutz im Verein. Siemer hat beobachtet, dass die Fahrer über den Huntewanderweg und die weiße Huntebrücke entlang der Eisenbahnstrecke fahren. Beim Eisenbahntunnel auf dem Gut Altona wird dann durchs Bachbett gefahren. Weiter geht es häufig in Richtung der Dötlinger Altarme Märchenwald und Buschteich.

 

Bislang konnte noch kein Täter identifiziert werden. Der Fischereiverein hofft deshalb auf Spaziergänger oder Radler, die Beobachtungen gemacht haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeidienststelle in Wildeshausen, der Vorsitzende Jens Pfänder (04431/3959) oder Ralf Siemer (0162/3409976) entgegen.

 

Der Altonaer Mühlbach fließt entlang des Annasees und über das Gelände von Gut Altona. Der Bach mündet hinter der Eisenbahnbrücke - praktisch unter der Umgehungsstraße - in die Hunte.

 

Die Visbeker Aue und der Altonaer Mühlbach sind die beiden wichtigsten Brutbäche an der Hunte. Es wäre schade, wenn die jahrelangen Bemühungen um die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforellen sowie Laichplätze der gefährdeten Neunaugen durch unbelehrbare Rowdys zunichte gemacht werden.

Fröhliches Fischerfest

Damenwahl war am Samstagabend nach der Ehrung der neuen Königin des Fischereivereins Wildeshausen angesagt: Weil Marcus Hänsch, die Majestät bei den Männern, aus beruflichen Gründen verhindert war, legte Nadine Anders kurzerhand ein flottes Ehrentänzchen mit ihrem fünf Jahre alten Sohn Felix aufs Parkett. Es war der Höhepunkt des gut besuchten Fischerfestes.

Nadine Anders hat sich nach 2006 und 2010 bereits zum dritten Mal auf der Königskette verewigt. Beim Königsangeln vor einer Woche gelang ihr im Annasee mit einen zwölf Pfund schweren Schuppenkarpfen der größte Fang. Bei den Männern triumphierte Marcus Hänsch mit einem Karpfen von 2700 Gramm aus der unteren Hunte.

Und das galt es jetzt gebührend zu feiern. Etliche Mitglieder samt Familien nutzten die laue Sommernacht, um rund ums Fischerheim zu klönen und vor allem lecker frischen Fisch zu essen. 200 Frikadellen, zubereitet aus Brassen- und Karpfen aus der Hunte, geräucherte Aale, Forellen und Lachs-Filets sowie Gegrilltes fanden wieder viele Abnehmer. Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Startschuss standen auch wieder einige Senioren aus der Nachbarschaft Schlange. Da waren der Pavillon und die Tische gerade rechtzeitig aufgebaut und das erste Bier gezapft. Auch den Vereinsvorsitzenden Jens Pfänder freute es. „Tolle Stimmung, super Essen. Allen hat es wieder prima gefallen.“ Leider machten sich die beiden Adjutanten bei den Männern Ralf Gottwald und Kalle Scheele rar. Eine etwas traurige Premiere, wie nicht nur Jens fand.

 

Für die Wildeshauser Petrijünger, die über 50 Jahre alt sind, geht es bereits am kommenden Sonntag, 17. August, weiter. Um 7 Uhr ist Treffen am Fischerheim zum Seniorenangeln.

 

Besuch aus Australien

 

2012 berichtete ich bereits von einem Besuch des Präsidenten der „new south wales rodfishers society“. Bei der nswrs handelt es sich um einen Fischereiverein in Sydney, der sich ausschließlich der Fliegenfischerei im Süßwasser verschrieben hat. Gerd Benz, ein vor über 25 Jahren ausgewanderter Deutscher, ist wie oben erwähnt der amtierende Präsident. Das Amt wird nach zwei Jahren an ein anderes Mitglied weitergegeben, also in diesem Jahr.

Jens war wieder so freundlich, eine Gasterlaubnis für alle Gewässer auszustellen. Die urkundenähnliche Form der Erlaubnis hat Gerd besonders beeindruckt.

Am 26.08. war es bei bestem Wetter soweit.

Zuerst haben wir uns die obere und untere Aue angesehen. Eingestiegen sind wir an der unteren Aue in Aumühle. Gerd zeigte sein ganzes Können an der Fliegenrute. Unsere Beute war leider nur eine untermaßige Bachforelle, die natürlich wieder zurückgesetzt wurde. Nach zwei Stunden wechselten wir in den Bereich Glaner Strasse bis Mündung. Wir arbeiteten den gesamten Lauf der Aue ab, hatten zahlreiche Fehlbisse und wieder nur eine untermaßige Bachforelle. Danach sind wir an den Lethesee in Alhorn gefahren. Auch hier blieben wir bis auf eine Rotfeder fischlos.

Trotzdem war es ein schöner Tag mit über sechs Stunden Fischerei. Gerd war besonders von der Aue begeistert. Er hätte nie gedacht, dass es so etwas in Norddeutschland gibt. Er verglich die Aue mit einem englischen Kreidefluss.

Im nächsten Jahr wird sich Gerd bestimmt wieder melden. Ich soll von ihm ausdrücklich grüssen und danken.

 

Michael Häring (Mitglied im Fischereiverein)

Eröffnung des Wildeshauser Hallenbades

Die Stadt Wildeshausen hatte die Idee zur Eröffnung des neuen Hallenbades die benachbarten Vereine an der Gestaltung der Eröffnungsfeier zu beteiligen. Der Fischereiverein nutzte die Gelegenheit, um die Arbeit im Verein zu präsentieren.

Viele Interessierte erkundigten sich nach dem Wiederansiedlungsprogramm von Lachs und Meerforelle. Aber auch die Aktivitäten unserer Jugendgruppe wie der Bau der Eisvogelnistwand oder das Aufhängen von Fledermauskästen stieß auf großes Interesse. Einige Badbesucher erkundigten sich nach den Aufnahmebedingungen für Erwachsene oder Kinder, auch meldete sich noch jemand für den Fischerkurs an.

Der größte Renner war jedoch der angebotene geräucherte Wels. Unsere Wildeshauser Welsangler hatten einen Fisch (immerhin 145 cm groß) für dieses Event zur Verfügung gestellt. Reiner Alberts hatte ihn zuvor geräuchert und so konnten viele ein Stück probieren. Bis auf wenige Ausnahmen kamen von allen die Rückmeldung - lecker. Viele gaben eine kleine Spende für die Köstlichkeit, die Einnahmen werden für den Bau eines Fischlehrpfades investiert. Auf dem historischen Markt zu Pfingsten und zum Sommerfest 2015 hoffen die Verantwortlichen des Vereines auf weitere Filets dieses köstlichen Speisefisches.

Willkommen im Club der Angler - Alle 31 Teilnehmer bestehen ihre Fischerprüfung

Fürs Angeln ist man eigentlich nie zu alt. Das findet auch Willibald Winter. Mit seinen stolzen 78 Jahren ist er der bislang älteste Teilnehmer, der beim Fischerverein Wildeshausen die

Fischerprüfung bestanden hat – und das mit Bravour. „Mir hat der Lehrgang sehr viel Spaß bereitet“, freute sich der Senior, als er vom Ehrenvorsitzenden Alfred Finke jetzt seine „Papiere“ in Empfang nahm.

 

Das war ein sehr lebhafter Vorbereitungskurs auf die Fischerprüfung“, lobte Finke die insgesamt 31 erfolgreichen Teilnehmer. Sie hatten seit Mitte September fleißig Fisch-, Gewässer- und Gerätekunde gepaukt, das Fischereigesetz kennen gelernt und wurden in Natur-, Tier- und Umweltschutz unterrichtet. Vorsitzender Jens Pfänder und seine beiden Vorstandskollegen Alfred Finke und Ralf Siemer waren wieder wie gewohnt als Ausbilder in Theorie und Praxis im Einsatz.

So waren am Ende alle bestens auf die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung mit ihren 60 schriftlichen Fragen und einem mündlich- praktischen Teil vorbereitet. „Gratulation. Gute Ausbildung - gutes Ergebnis“, fanden auch Uwe Berding und Udo Geschonke, die beiden Prüfer des Landesfischereiverbandes Weser-Ems. Der jüngste Kursteilnehmer war 13 Jahre alt, der älteste 78. Auch vier Frauen sind jetzt nach dem Lehrgang fit fürs Fischefangen. Die neuen Petrijünger kommen nicht nur aus Wildeshausen und umzu. Auch aus Ippener, Rechterfeld, Visbek und sogar aus Syke hatten sich Teilnehmer angemeldet.

 

Der nächste Vorbereitungskurs auf die Fischerprüfung startet am Samstag, 7. Februar. Anmeldungen sind donnerstags von 18 bis 20 Uhr während des Sprechtages im Fischerheim (Tel. 04431/74010) am Bauernmarschweg möglich. Weitere Infos gibt es auch online unter www.fischereivereinwildeshausen.de

Das im Sommer von rücksichtslosen Crossfahrern ruinierte Laichbett ist von fleißigen Helfern instand gesetzt worden.

Laichbett am Mühlbach wieder in Schuss

Mitglieder des Fischereivereines Wildeshausen haben jetzt das im Sommer von rücksichtslosen Motorcross- und Quadfahrern zerstörte Kiesbett und die beschädigte Uferpartie am Altonaer Mühlbach wieder instand gesetzt.  "20 ehrenamtliche Arbeitsstunden mussten hierfür geleistet werden, 25 Holzpfähle und acht Tonen Steine wurden verbaut“, berichtet Ralf Siemer, der Beauftragte für Umwelt- und Naturschutz im Verein. Die Angler bedanken sich bei der Stadt Wildeshausen, dem Landkreis Oldenburg und der Huntewasseracht für die schnell und unbürokratisch erteilten nötigen Genehmigungen. Große Freude herrschte außerdem wieder über das Engagement von Agrarfrost. Das Aldruper Unternehmen hatte - zum wiederholten Mal - kostenfrei die Steine zur Verfügung gestellt und sogar direkt bis ans Gewässer geliefert.

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