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18.04.2018

Schul AG "Gewässerschutz"

15.03.2018

 

Kooperation von Hunte-, Haupt- und Realschule mit dem Fischereiverein Wildeshausen und der Hunte-Wasseracht, unterstützt vom Landkreis Oldenburg und den Gewässeranliegern, hier am Mühlbach die Fam. Stolle.

 

Der Ort des Auswilderns wurde im Sommer 2017 auf einer Strecke von ca. 300m durch den Fischereiverein unter Mithilfe der Hunte-Wasseracht renaturiert. Es wurden Kiesbänke und Strömungsumlenker eingebaut.

 

Der „Feinschliff“ erfolgte durch die Schul AG. Die Kinder errichteten in den letzten beiden Halbjahren weitere Strömungslenker und Fischunterstände aus Totholz und optimierten Kiesbänken mit 8t Steinen. Weiterhin pflanzten sie standortgerechte Schwarzerlen und besetzten europäische Edelkrebse. Als I-Tüpfelchen erfolgt nun der Brutbesatz mit 13.000 Lachsen. Die Elterntiere wurden am 09.12.2017 durch die E-Fischer des Fischereivereins in der Aue gefangen und der gewonnene Laich im Bruthaus aufgelegt.

Nach zwei Monaten begann der Schlupf und nun haben die Fischchen ihren Dottersack fast aufgezehrt, stehen kurz vor der Fressfähigkeit und sind damit bereit für die freie Natur.

Im Mühlbach bleiben sie dann ca. 2 Jahre, bevor sie sich mit einer Länge von ca. 15-20cm silber färben (smoltifizieren) und der Wandertrieb einsetzt. Über Hunte, Weser und Nordsee ziehen sie in den Atlantik. Dort verweilen sie ein bis zwei Jahre und fressen sich mit Krill und Kleinfischen ein Fettpolster an, bevor die Rückreise in den Heimatbach mit einer Länge von 60-80cm beginnt. Ungefähr 1-3% überstehen die vielen Gefahren wie z.B. Fischer, fischfressende Vögel, Raubfische, Seehunde, Orcas und erreichen ihren Laichplatz.

Wenn alles gut geht, die Wasserqualität des Mühlbachs sich nicht verschlechtert hat und die Fischtreppe bei Gut Altona bis dahin fertig ist, laichen im Winter 2021 nach vielen Jahrzenten wieder Lachse in Hockensberg.

 

 

Teilnehmer:

Alle 8 Schul AG Kinder

Ira Zylka (Hunte-Wasseracht)

Jörg Brümmer (Naturschutzbehörde Landkreis Oldenburg)

Gerrit Finke (Amt für Wasser und Boden Landkreis Oldenburg)

Reporterinnen von NWZ und Wildeshauser Zeitung

 

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