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05.10.2018

Tobias Siemer (2. Vorsitzender, links) und Hilmer Bierans (Vorsitzender, 2.v.l.) ehrten (v.l.) Hermann Breitfeld, Jens Pfänder, Günther Schröder, Norbert Scheffler, Wolfgang Metzner, Helmut Gerdes, Joachim Lesner, Rolf Hagen, Erich Vorfrey, Thomas Kern un

Mitgliederversammlung 2017

8034 Fische mit einem Gesamtgewicht von knapp 5300 Kilogramm notierten die Wildeshauser Angler auf ihren Fanglisten fürs Jahr 2016. „Dabei war es ein für uns eher durchschnittliches Fangjahr“, berichte Ralf Siemer, der Beauftragte für Natur- und Umweltschutz im Fischereiverein, am Freitag auf der Mitgliederversammlung im Reitersaal. Insgesamt wurden im Vorjahr 1844 Fische (-450 kg) weniger gefangen als 2015. Bei fast allen Fischarten gab es zum Teil deutlich rückläufige Zahlen, wie z.B. beim Aal (529 Stück/-190), beim Brassen (1020/-624), der Forelle (1029/-87), Quappe (41/-66) oder dem Hecht (284/-25). Auf hohem Niveau bleibt der „Lieblingsfisch“, der Karpfen, von dem allein 1014 Stück (+63) mit einem Gesamtgewicht von knapp 2,4 Tonnen gefangen wurde. Hervorragend lief es auch für einen anderen exzellenten Speisefisch, den Zander: Insgesamt schnappten sich 216 der Raubfische (433 kg) die Angelköder, ein sattes Plus von 113 Stück (+160 kg).

Noch ein paar weitere Zahlen:

18 Welse, 6 Rapfen, 20 Meerforellen, 82 Saiblinge und 427 Barsche wurden gefangen.

 

Etwas enttäuschend ist die Zahl der Fanglisten 1009 Listen wurden ausgewertet - auf 333 Listen waren Fänge verzeichnet, 586 Angler hatten nicht einen Fisch gefangen und 90 "Altlasten" aus dem Vorjahr lagen ebenfalls noch vor. Ralf erinnerte noch einmal eindringlich daran, wie wichtig die Fanglisten sind für:

1. Gewässerbesatz

2. im Schadensfall bei einem Fischsterben

3. für Behörden (bis zur EU - Aal)

 

Die zwei schwersten Fische des Jahres fingen Sascha Renken (Karpfen von 24 Pfund, Annasee) und David Picklapp (Karpfen, 30 Pfund, See Ahlhorn). Große Hechte erwischten Tim Ollenburg (7,5 kg) und Kevin Utech (8,8 kg). Kapital waren auch die Fänge von Kasimir Kowalski (Meerforelle 5,2 kg) und Franz Südkamp (Zander 7 kg).

 

Weiterer zentraler Punkt der Frühjahrsversammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder: 25 Jahre im Verein sind Willi Anders, Wolfgang Bahr, Alfons Bert, Eike Bötefür, Martina Großer, Torben Ites, Michael Kostmann, Manfred Kreienborg, Jörg Kuraschinski, Stefan Meyenburg, Heinz Niemann, André Pavel, Tobias Schmidt und Patrick Stebner. 40 Jahre Mitglied sind Herbert Brandt, Helmut Grannemann, Rolf Hagen, Thomas Kern, Wolfgang Metzner, Heinz-Walter Röhr, Ute Schmidt und Erich Vofrey. 1967, und damit vor 50 Jahren in den Verein eingetreten sind Hermann Breitfeld, Helmut Gerdes, Joachim Lesner sowie Kurt und Norbert Scheffler.

Offiziell verabschiedet wurde Jens Pfänder, der im vergangenen Jahr auf der Jahreshauptversammlung aus persönlichen Gründen nicht wieder als Vorsitzender kandidiert hatte. Von 2013 bis 2016 stand er an der Vereinsspitze. Zuvor hatte er sich bereits zehn Jahre als 2. Vorsitzender engagiert. „Du hast dich in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht und vieles auf den Weg gebracht“, sprach sein Nachfolger Hilmer Bierans stellvertretend seinen Dank aus.

 

Beeindruckende Zahlen hatte auch Tobias Siemer, der 2. Vorsitzende parat: Bei insgesamt 18 Elektrofischen im Herbst/Winter wurden 198 Meerforellen und ein Lachs gefangen. Insgesamt 182.000 Meerforellen (Gesamtwert 3640 Euro – 2 Cent/Fisch) wurden erbrütet und in den vergangen Wochen wieder in die Bäche ausgesetzt.

 

Auf gute Resonanz stieß der Vortrag von Ira Zylka. Sie ist bei der Hunte-Wasser-Acht für die Fließwasserentwicklung zuständig und gab anschaulich einen Überblick über die hiesigen Gewässerrenaturierungen. Ihr „Lieblingsprojekt“ ist die vom Fischereiverein Wildeshausen betreute Schul-AG „Gewässerschutz“, die zuletzt 300 Meter im Altonaer Mühlbach naturnah gestaltet hat. „Daran sieht man eindrucksvoll, wie viele kleine Hände in wenigen Schritten viel bewegen können.“ Etwas unterhalb an der Altonaer Mühle soll es bald auch zur Sache gehen. Ein Umleitungsbach mit vielen kleinen Becken für den Aufstieg der Fische soll entstehen. Der Plan steht. Spätestens bis 30. September müssen die Fördergelder beantragt werden. Die Hunte-Wasser-Acht rechnet mit einem Bewilligungsbescheid und dem Baustart in 2018.

Aufseher blickten aufs Jahr 2016 zurück

Am Freitag, 24. Februar 2017, haben sich unsere Fischereiaufseher wieder zur jährlichen Versammlung getroffen. Die Tendenz ist seit Jahren klar: Die Kontrollen an unseren Gewässern sind leider bitter nötig. Immer wieder kommt es zu kleinen und auch größeren Problemen. Deshalb gibt es auch einen regelmäßigen Austausch, nicht nur während der zwei offiziellen Treffen im Jahr.

 

Neu in der Runde der Aufseher sind Andres Diekmann und Martin Emke. Martin wohnt praktischerweise gleich am Ahlhorner See!

 

Vielen Petrijüngern scheint nicht bewusst zu sein, wie sehr wir als Naturnutzer kritisch beäugt werden. Sicher, mehrheitlich verhalten sich die meisten korrekt. Die einzelnen "schwarzen Schafe" können aber eine Gemeinschaft nachhaltig negativ beeinflussen. Viele unserer Gewässer liegen in Naturschutzgebieten. Da gelten strenge Auflagen. Die Behörden schauen seit Jahren genau hin.

 

Probleme gibt es seit Jahren im Bereich Rosengarten. Da sind nicht nur viele Radler und Spaziergänger unterwegs, zuletzt gab es auch immer wieder verstärkt Beschwerden aus Reihen der Jäger. Hier wird an der Hunte oder an den Altarmen regelrecht tagelang in Zelten campiert. Es gibt große Feuer- oder Grillplätze und es wird oft direkt bis an die Hunte herangefahren. Alle wissen, dass es verboten ist. Es steht klar und deutlich in unserer Befischungsordnung und auch regelmäßig im Mitteilungsblatt. Und nein - es sind nicht immer die Gastangler! Dumme Sprüche sind da manchmal noch das kleinste Übel für unsere Aufseher.

 

Ein Beispiel: Ist erst ein paar Tage her: Drei Angeln waren im Annasee auf Karpfen ausgelegt, nur vom Besitzer fehlte jegliche Spur. Die beiden Aufseher entdeckten ihn dann im Auto auf dem Parkplatz, wo er gerade seinen Rausch ausschlief.

 

Es gibt also immer einiges zu tun: Jetzt zum Saisonstart wird natürlich insbesondere an den Forellengewässern und in den Altarmen bei den Karpfenanglern kontrolliert. Auch das neue Gewässer Lüerter Schlatt fahren unsere Aufseher jetzt regelmäßig an.

 

Also, noch einmal der wichtige Apell: Die Kontrollen sind wichtig und kommen uns allen zu Gute. Die Jungs machen einen wichtigen Job.Sonst ist bald wirklich Wildwest am Wasser.

Hilmer Bierans (r.) ist neuer Vorsitzender. Er löst Jens Pfänder (3.v.r.) ab. Neu im Vorstand sind Hartmut Pokorny (l.) und Waldemar Lenz (2.v.l.). Geehrt wurden Stephan Piening (3.v.l./Jahresbester), Kasimir Kowalski (Mitte/Salmonidenpokal) und Reiner Al

Jens hört auf - Hilmer übernimmt Vorsitz

Hilmer Bierans ist neuer Vorsitzender des Fischereivereins Wildeshausen. Er tritt die Nachfolge von Jens Pfänder an, der aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Die 111 Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im Hannoverschen Hof dankten am Sonntag ihrem ehemaligen Vereins-Chef mit langem Applaus für sein außerordentliches Engagement. Neuer Schriftführer ist Hartmut Pokorny, der das Amt von Helmut Hiller übernimmt. Als dritter Jugendwart neu dabei ist Waldemar Lenz. „Ruck-Zuck“ verliefen auch die übrigen Wahlen, denn alle weiteren Vorstandsmitglieder, die alle drei Jahre gewählt werden, bleiben im Amt: Tobias Siemer (2. Vorsitzender), Christian Buck (Kassenwart), Frank Siemer, Marco Kuhn und Alfred Finke (alle Gewässerwarte), Roger Knoblauch und Heiko Bitter (Jugendwarte), Ralf Siemer (Beauftragter für Umwelt und Naturschutz), Jan-Niklas Hülsmann (Heim- und Gerätewart) sowie Thomas Kaiser (Presse).

 

Beeindruckende Zahlen hatte Jens Pfänder zuvor in seinem Jahresbericht präsentiert: Der Fischereiverein wird mit 1446 Mitgliedern (+53) ins neue Jahr gehen. Ein Rekord. Mit 93 Jugendlichen bleibt die Nachwuchsgruppe erfreulich stabil. Und dass auch immer mehr Frauen angeln, beweisen die 63 Petrijüngerinnen in den Reihen. Aktuelle Zahlen hatte auch Tobias Siemer parat: Acht Elektrofischen zur Bestandskontrolle und -erhaltung standen in den vergangenen Wochen auf dem Plan. Dabei wurden bislang 91 große Meerforellen und ein Lachs gefangen sowie 60.000 Eier abgestreift. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir das Bruthaus noch bis Jahresende voll bekommen“, so Siemer.

 

Viel Arbeit und Pflege sind an den Gewässern nötig: Die reicht zum Beispiel von der Bekämpfung des „invasiven“ Springkrauts, dem Anlegen von Kiesbetten in der Aue und im Altonaer Mühlbach bis zum Einbau einer Rückschlagklappe für ablaufendes Wasser im Altarm Strangmann. Alles immer in enger Abstimmung mit Behörden und Unterhaltungsverbänden. „Denn das wird immer mehr. Es gab in diesem Jahr allein über 60 derartige Termine“, berichtete der Umweltbeauftragte Ralf Siemer, der von einem guten Verhältnis spricht. „Wir werden gehört. Man registriert genau, wie wir uns als moderner Angelverein engagieren und was die Maßnahmen am und im Gewässer bewirken.“ Dazu zählt sicher auch die erfolgreiche und schon mehrfach ausgezeichnete Schul-AG „Gewässerschutz“. Acht Schüler bauten zum Beispiel Strömungslenker im Mühlbach ein, pflanzten Erlen, nahmen biologische Gewässeruntersuchungen vor und pflegten ihre Nistkästen.

 

Weiterer Schwerpunkt der Jahreshauptversamlung waren vier Ehrungen: Stephan Piening wurde – bereits zum sechsten Mal - als Jahresbester der sieben Gemeinschaftsangeln ausgezeichnet. Den Salmonidenpokal sicherte sich Kasimir Kowalski mit einer kapitalen Meerforelle von 5,2 Kilo Gewicht aus der Aue. Auf 1,03 Meter Länge brachte es der Hecht aus der Hunte von Kevin Utech, der ihm den Raubfischpokal brachte. Den schwersten Friedfisch fing Sascha Renken. Sein toller Schuppenkarpfen von 24 Pfund aus dem Annasee konnte einigen Maiskörnern am Haken nicht widerstehen. Neues Ehrenmitglied ist Reiner Alberts. Er war in den 80er Jahren erster Umweltbeauftragter des Vereins, danach lange Zeit zweiter Vorsitzender und seit vielen Jahren der „Räuchermeister“ im Verein für die Events wie Sommerfest oder historischer Markt der Schützengilde.

 

In einem neuen Vereinsgewässer können die Mitglieder ab dem 1. Februar 2017 angeln. Das „Lüerter Schlatt“ mit fünf Gewässern und einer Gesamtwasserfläche von ca. einem Hektar wurde für zwölf Jahre gepachtet. Genaue Informationen erhalten die Angler mit ihren Papieren fürs neue Jahr.

Thomas Landwehr, Ralf Siemer, Ulrich Szesniak, Karsten Behrens, Frank Siemer, Heiko Unruh, Bernhard Niester, Klaus Siemers, Karl-Heinz Lask, Vorsitzender Jens Pfänder, Peter Görke, 2. Vorsitzender Tobias Siemer, Rudi Ollenburg und Herbert Debbeler (v.l.)

Mitgliederversammlung (1. April 2016)

9878 Fische mit einem Gesamtgewicht von 5728 Kilogramm gingen den Wildeshauser Petrijüngern im vergangenen Jahr an die Angelhaken. Das sind knapp 500 Kilo weniger als im Jahr 2014. Dieses Fangergebnis stellte Ralf Siemer, zuständig für Natur- und Umweltschutz im Fischereiverein Wildeshausen, am Freitag auf der gut besuchten Mitgliederversammlung im Hotel Gut Altona vor. „Nach zuletzt zwei super Fangjahren liegen wir aber weiter auf einem sehr hohen Niveau“, so Siemer. Der Verein muss die Fänge an verschiedene Behörden melden. Zudem sind die Zahlen für einen gezielten Neubesatz und Bestandserhaltung in den Gewässern wichtig. Insgesamt waren 1106 Fangmeldungen der Mitglieder und Gastangler ausgewertet worden.

 

Für ordentlich Gewicht sorgten dabei die 951 Karpfen (gesamt 2356 kg) aus der Hunte und den Teichen. Insgesamt wurden aber rund 500 kg Karpfen weniger gefangen als im Jahr zuvor.

Ganz vorne in der „Hitliste“ stehen alljährlich auch die Salmoniden: 1116 Forellen (514 kg), 148 Saiblinge (80 kg) und 23 Meerforellen (64 kg) bedeuteten allerdings ein leichtes Minus. Einen möglichen Grund für die Beißflaute der Sauerstoff liebenden Fische hatte Ralf Siemer parat: „Die Blaualgenblüte und Überdüngung im Dümmer-See hat sich auch bei uns in der Hunte im Laufe des Jahres bemerkbar gemacht. Die Wasserqualität wurde schlechter.“

 

Besser sah es bei den anderen Raubfischen aus. Es wurden u.a. 309 Hechte (704 kg), 113 Zander (265 kg) und 641 Barsche (155 kg) gelandet. 25 Welse brachten es zusammen auf 222 kg – Tendenz seit Jahren steigend. Das gilt auch wieder für den Aal (719 Stück/285 kg) und die wieder erfolgreich angesiedelte Quappe (107 Stck/50kg). Noch ein paar Zahlen: Brassen (1644 Stck./556 kg), Rapfen (1 Stck/3,2 kg), Schleie (181 Stck/112 kg).

 

Noch einmal zum Wels, der auf dem Vormarsch ist: Zwei Fische wurden im Annasee gefangen und einer im Buschteich!!! Die sind vorher anscheinend in der Hunte gefangen und dort ausgesetzt worden - das kann dramatische Folgen haben. Daran erinnerte Ralf Siemer auch noch einmal verärgert: "Den Besatz machen wir Gewässerwarte!!!"

 

Einige kapitale Fische wurden gemeldet: Highlight war sicher der 21 Pfund Zander von Florian Ficht aus der oberen Hunte – ein so schweres Exemplar war in der 114 Jahre langen Geschichte des Vereins noch nie gefangen worden.

 

Zweiter Schwerpunkt der Versammlung war die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Ehrenvorsitzender Herbert Debbeler und Rudi Ollenburg nahmen die Gratulationen für 60-jährige Mitgliedschaft im Verein entgegen. Vor 50 Jahren eingetreten sind Peter Görke, Karl-Heinz Lask und Karl-Heinz Krüger. 1976, und damit vor 40 Jahren, holten sich die folgenden Mitglieder ihr „Angelpapiere“ zum ersten Mal ab: Karsten Behrens, Ralf Cording, Rolf Frerichs, Ernst-Georg Frey, Thomas Landwehr, Heiko Marchewa, Bernhard Niester, Dieter Reige, Frank und Ralf Siemer, Klaus Siemers, Ulrich Szesniak und Heiko Unruh. Seit 25 Jahren im Verein sind: Wolfgang Brumund, Gerd Bruns, Horst-Hermann Döhle, Sebastian Ebenthal, Manfre Flür, Nikolai Harms, Markus Heuer, Jan Kaufmann, Jens Kaufmann, Lathar Kohlheim, Peter Pageler, Stefan Sanders, Holger Schaa, Martin Scheffler, Werner Schimmel und Mirco Spiekermann. 

Insgesamt galt es an diesem Abend, 69 Mitglieder zu ehre: 35 x 15 Jahre, 16 x 25 Jahre, 13 x 40 Jahre, 3 x 50 Jahre, 2 x 60 Jahre. Interessante Randnotiz: Die teueren Zinnteller wollte keiner der langjährigen Mitgliede haben. Stattdessen wurde gerne die Option Essens/Angelladen-Gutschein oder "Fresskorb" gewählt.

 

Eine besondere Ehrung sprach abschließend Uwe Berding im Namen des Landesfischereiverbandes Weser-Ems aus. Er zeichnete den Vorsitzenden Jens Pfänder (der nichts von seiner Auszeichnung geahnt hatte) sowie Gewässerwart Marco Kuhn (seit 2004 im Amt) für ihre langjährige und engagierte Vorstandsarbeit mit der silbernen Ehrennadel aus.

Tobias Siemer, Jens Pfänder und Bürgermeister Jens Kuraschinski (rechts) gratulierten Edwin Hinrichsen, Hermann Bergfeld, Hannelore Bley, Karl-Heinz Grage, Johann-Hinrich Geerken und Wolfgang Böhme (alle 40 Jahre im Verein).

Mitgliederversammlung (24. April 2015)

Bernd Pieper (Präsident des Landesfischereiverbandes, links) zeichnete den langjährigen Gewässerwart Frank Siemer aus.

„Die Angelsaison 2013 war schon gut. Das vergangene Jahr war aber noch viel besser“, freute sich Ralf Siemer. Der Umwelt- und Naturschutzbeauftragte des Fischereiverein Wildeshausen stellte am Freitag auf der Mitgliederversammlung im Hotel Altona wieder die alljährlich Fangstatistik vor. Insgesamt 10.125 Fische mit einem Gesamtgewicht von 6031,66 Kilo gingen den Petrijüngern in der Hunte, den Bächen und Teichen an die Haken. Das waren knapp 520 kg mehr als im Jahr 2013.

 

So viele Salmoniden wie noch nie trugen die Wildeshauser Angler in ihre Fanglisten ein: 1252 Forellen, 189 Saiblinge und 31 Meerforellen wurden gezählt. Andere Fischarten wie Karpfen (1156 Stück), Aal (647), Hecht (267) oder Zander (131), zum Teil in kapitalen Größen, bissen ebenfalls gut. Auch der Wels (20) ist in der Hunte längst heimisch und findet viel Beute. Über 1,80 Meter maß der längste der gefangenen Raubfische. „Wir haben tolle Gewässer und viele fleißige Angler. Das Wasser ist sauber und die Renaturierungsmaßnahmen machen sich bezahlt“, nannte Ralf Siemer wichtige Faktoren für den Erfolg am Wasser. Zudem sei im Frühjahr 2014 viel Regen gefallen. Das erleichtere vielen Fischen das Laichgeschäft.

 

”Beim Aal geht es langsam aufwärts“, informierte Siemer die 55 anwesenden Mitglieder. Seit 2011 haben sich auch die Wildeshauser Angler mit mehreren tausend Euro an einem vom Land geförderten Besatzprogramm für diese Fischart beteiligt. Am 2. Mai werden wieder mehr als 27.000 kleine Aale für die Hunte erwartet.

 

Freude herrschte bei den Petrijüngern auch über die gelungene Brutsaison bei den Meerforellen (140.000 Eier), über die ausgezeichnete Jugendgruppe (1. Platz Umweltschutzpreis der Umweltstiftung des Landkreises Oldenburg) und die seit Jahren fleißige Schul-AG „Gewässerschutz“ der Hunte-, Haupt- und Realschule.

 

Das beeindruckte auch den Bürgermeister, der den Anglern einen Antrittsbesuch abstattete und viele lobende Worte fand. „Ihr könnt stolz auf eure Arbeit und besonders die Jugendgruppe sein“, sagte Jens Kuraschinski, der vor Jahren selber die Fischerprüfung erfolgreich abgelegt hat. „Eine tolle Sache“, findet der Rathauschef auch die neuste Idee der Angler: den Bau eines Fischlehrpfades entlang der Hunte an der Burgwiese. Vorsitzender Jens Pfänder freute sich über den angekündigten „kurzen Dienstweg“ und ein jährliches Treffen zum gemeinsamen Austausch.

 

Weiterer Schwerpunkt der Versammlung waren die Ehrungen: Vor 25 Jahren eingetreten sind Peter Bahlmann, Jan Beier, Dr. Kai Bratke, Rudolf Einhaus, Heinz-Günter Grön, Hartwig Hemme, Christian Rüffer, Sebastian Rummel und Günter Vorberger. Seit 40 Jahren dem Verein die Treue halten Hermann Bergfeld, Hannelore Bley, Wolfgang Böhme, Hermann und Johann-Hinrich Geerken, Karl-Heinz Grage, Winfried Heider, Edwin Hinrichsen, Hinrich Janßen, Manfred Lemke, Gerold Meischen, Herbert Reuter und Andreas Schmidt. Alfons Apeler und Kurt Schade sind seit 50 Jahren Mitglieder. Und Helmut Krause holte seinen Angelschein vor 60 Jahren am 4.7.1955 zum ersten Mal ab.

 

Eine besondere Ehrung sprach Bernd Pieper aus. Der Vorsitzende des Landesfischereiverbandes zeichnete Frank Siemer, der seit 2004 sehr engagiert das Amt des Gewässerwartes ausübt, mit einer silbernen Ehrennadel für seine Verdienste aus.

 

 

Der von Jörg Kuraschinkski und Torben Ites gestiftete

Friedfisch-Wanderpokal wurde vom 2. Vereinsvorsitzenden,

Tobias Siemer, an Jan Wappler (rechts) überreicht.

Jan hatte einen 67 cm langen Rapfen gefangen, der mit Foto

auf dem gezeigten Bild verewigt worden ist.

75 Mitglieder nahmen an der Jahreshauptversammlung am 7. Dezember 2014 im Hotel Gut Altona teil.

Jahreshauptversammlung 2014

Tobias Siemer (links) freute sich über den Salmonidenpokal, Roger Knoblauch (rechts) wurde als Jahresbester ausgezeichnet. Vorsitzender Jens Pfänder (Mitte) präsentiert das Bild, auf dem Jan Wappler mit dem Friedfisch des Jahres verewigt wird.

Der Fischereiverein freut sich über weiter steigende Mitgliederzahlen. Mit 1346 Petrijünger – darunter 81 Jugendliche, 57 Frauen und 61 Passive – geht es ins Jahr 2015. Das bedeutet ein leichtes Plus von 22 Anglern. Das gab Vereinsvorsitzender Jens Pfänder am Sonntag auf der Jahreshauptversammlung im Hotel Gut Altona bekannt. Allein 105 Neuaufnahmen verzeichnete der zweitgrößte Wildeshauser Verein in diesem Jahr.

Der Vereinschef ließ ein ereignisreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen Revue passieren. Nichts Neues konnte Pfänder den 75 Mitgliedern auf der Versammlung dagegen über den geplanten und vor einem Jahr beschlossenen Kauf des Aumühler-Sees berichten. In den nächsten Wochen will der Eigentümer nach eigenen Angaben noch Auflagen der Behörden abarbeiten. „Er bleibt aber bei seiner Aussage, dass er an uns verkaufen wird und bittet noch um etwas Geduld“, berichtete Pfänder. Stolz ist man im Fischereiverein über die aktive Jugendgruppe. Sie erhielt unter anderem für den Bau von Fledermauskästen und einer Eisvogelwand den Naturschutzpreis der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg. Mit großem Erfolg läuft auch die Schul-AG „Gewässerschutz“ weiter. Hunte-, Haupt- und Realschule kooperieren hier mit dem Fischereiverein, unterstützt von der Hunte-Wasser-Acht und dem Landkreis. Aktuell wird der Altonaer Mühlbach im Bereich Hockensberg ökologisch stark aufgewertet.

Zur Bestandserhaltung (z.B. Aal) und Wiedereinbürgerung (z.B. Lachs und Quappe) wurden in diesem Jahr knapp 128.000 Fische in die Hunte, die Bäche und in die Teiche ausgesetzt. Umso mehr freuen sich die Angler über die Erfolge im vereinseigenen Bruthaus. Von hier aus ging es für 78.500 kleine Meerforellen und 7000 Bachforellen in die Freiheit. Viele Maßnahmen und Arbeitsdienste zur Verbesserung der Lebensräume an und in den Gewässern wurden von den Mitglieder wieder geleistet, berichtete Ralf Siemer, der Beauftragte für Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Entsprechend groß war auch die Verärgerung über das rücksichtslose Verhalten einiger Quad- und Motocrossfahrer im Sommer. Sie hatten mit ihren Fahrzeugen an der Aue und am Mühlbach Ufer und Kiesbetten sowie Laichplätze der stark gefährdeten Neunaugen zerstörten.

Eine Neuerung gibt es ab sofort bei den Vereinsbeiträgen: Die Mitglieder gaben grünes Licht für einen Familienbeitrag (100 Euro). Mindestens ein Erwachsener plus zwei Kinder unter 18 Jahren (oder zwei Erwachsene und ein Kind) müssen Vereinsmitglied sein und dürfen sich auf Antrag über die Ermäßigung freuen. Der normale Jahresbeitrag bleibt mit 55 Euro gleich.

Zum Abschluss standen noch drei Ehrungen auf dem Programm: Roger Knoblauch wurde als Jahresbester der sieben Gemeinschaftsangeln ausgezeichnet. Tobias Siemer freute sich dank einer kapitalen Meerforelle (5,1 kg/80cm) über den Salmonidenpokal. Den Friedfisch des Jahres – ein 67 Zentimeter langer Rapfen - fing Jan Wappler.

 

Mitgliederversammlung 2014

Petrijünger fangen über 5 Tonnen Fisch

Auf eine sehr erfolgreiche Angelsaison hat der Fischereiverein Wildeshausen am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung im Hotel Gut Altona zurückgeblickt. 10.465 Fische mit einem Gesamtgewicht von knapp 5,5 Tonnen fingen die Petrijünger 2013. “Das sind über 1148 Kilo mehr Fisch als im Jahr 2012”, sagte der Umwelt- und Naturschutzbeauftragte Ralf Siemer, der das Fangergebnis vorstellte.
Allein 1003 Forellen (+126) gingen an den Haken. “Das spricht für die gute Wasserqualität unserer Gewässer,  denn die Forelle ist ein sehr empfindlicher Fisch”, erklärte Ralf Siemer. Rekordverdächtige Zahlen hatte er auch beim Karpfen parat: 1110 Stück (+270, Durchschnittsgewicht 2,5 kg) wurden gefangen. “Das erste Mal seit Jahren im Plus sind wir beim Aal“, so Siemer. Insgesamt 670 Fische, +78) mit einem Durchschnittsgewicht von 400 Gramm stehen in der Statistik. Erfolgreich verläuft auch die Wiedereinbürgerung von Quappe (102) und Meerforelle (10). Hecht (243), Wels (16) und Zander (66) lassen die Herzen der Raubfisch-Freunde höher schlagen.
Die kapitalsten Fänge waren ein 37 Kilo schwerer und 1,72 Meter langer Wels aus der Hunte sowie ein 18 Kilo Karpfen aus dem See Ahlhorn. Aber auch ein 9,1 kg schwerer Zander oder ein drei Pfund schwerer Barsch sind wahrlich kapitale Fänge.
1262 Fanglisten - davon 906 “Fehlmeldungen” - wurden ausgewertet. “Die Fanglisten sind sehr wichtig für uns”, mahnte Ralf Siemer nochmals an. Neben der Gewässerbewirtschaftung müssten Fang- und Besatzzahlen an die Behörden gemeldet werden.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder war ein weiterer zentraler Punkt der Versammlung. Seit 60 Jahren im Verein ist Rolf Böhme. “Er war einer unserer ersten registrierten Jungangler im April 1954. Heute ist er ein sehr erfolgreicher Karpfenangler“, sagte der Vorsitzende Jens Pfänder. Vor 50 Jahren eingetreten sind Heinz Milke, Harro Grotelüschen sowie Alois und Willi Dünzelmann. Seit 40 Jahren dem Verein die Treue halten Norbert Brinkmann, Jürgen Debbeler, Manfred Eilers, Peter Feuerstein, Manfred Hertrich, Hans Joost, Horst Pavlicek, Horst Rautenberg, Ewald Springer, Manfred Vogel und Manfred Zosel. Ihr 25-Jähriges feierten Reiner Alberts, Uwe Baumelt, Uwe Dieß, Lutz Krüger, Rainer Lagenstein, Thomas Templin und  Jan-Peter Wichmann.

Der Verbandsjugendleiter  des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, Uwe Berding ,ehrte außerdem die beiden Jungangler Michel und Moritz Ebinger für ihre besonders erfolgreiche Teilnahme an den Bundesjugendfischertagen 2013.
Außerdem wurde Thomas Kaiser, der seit 2001 Pressewart des Fischereivereins ist, mit der silbernen Ehrennadel des Landesfischereiverbandes ausgezeichnet.

Für die Wildeshauser Petrijünger geht es am Donnerstag, 1. Mai, mit dem Anangeln weiter. Treffen ist um 6 Uhr auf dem Krandelparkplatz

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Foto: Vorsitzender Jens Pfänder (rechts) ehrte folgende langjährige Mitglieder: (von links) Horst Pavlicek, Ewald Springer, Manfred Eilers, Hans Joost, Harro Grotelüschen, Willy und Alois Dünzelmann, Jürgen Debbeler und Rolf Böhme.
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Alfred dankt ab – Jens übernimmt Vorsitz

Von links: Pascal Gehlenborg (Friedfischpokal), Ehrenvorsitzender Alfred Finke, 2. Vorsitzender Tobias Siemer, Vorsitzender Jens Pfänder, Ehrenmitglied Günther Grashorn, Daniel Nappe (Salmonidenpokal), Heiko Bitter (Jahresbester).

 

Nach 15 Jahren an der Vereinsspitze hat Alfred Finke am 8. Dezember 2013 auf der Jahreshauptversammlung auf eine erneute Wahl zum Vorsitzenden verzichtet. Alfred wurde zum Ehrenmitglied mit dem Titel „Ehrenvorsitzender” ernannt und mit stehenden Ovationen gefeiert. Er bleibt uns aber als einer von drei Gewässerwarten erhalten.

 

89 stimmberechtigte Mitglieder nahmen an der Versammlung im Hotel Gut Altona teil. Sie wählten Jens Pfänder zum neuen Vorsitzenden und Tobias Siemer zu seinem neuen Stellvertreter. Alles beim Alten heißt es beim Rest des Vorstandes: Roger Knoblauch, Heiko Bitter und Peter Sperling wurden als Jugendwarte wieder gewählt. Frank Siemer und Marco Kuhn sind als Gewässerwarte im Einsatz. Unterstützt werden sie weiter von Ralf Siemer als Umwelt- und Naturschutzbeauftragter. Die Kasse führt Christian Buck, das Schriftliche erledigt Helmut Hiller. Jan-Niklas Hülsmann ist Heim- und Gerätewart und Thomas Kaiser ist für die Öffentlichkeitsarbeit als Pressewart zuständig.

 

Diskutiert wurde von den Mitgliedern auch über den Ankauf des Sees in Aumühle. Das rund zwei Hektar große Gewässer, das dem Annasee ähnelt und direkt an der Aue liegt, wurde dem Fischereiverein bereits vor einigen Jahren zum Kauf angeboten. Damals platzte der Deal im letzten Moment. Jetzt will der neuer Eigentümer an uns verkaufen. Die Gespräche laufen bereits länger. Das Gewässer ist wirtschaftlich sehr interessant, fischreich und eine Investition in die Zukunft, machte Jens Pfänder klar. Auch ein Stück Aue gehört dazu, so dass der in Zukunft angedachte Bau einer Fischtreppe dort unbürokratischer über die Bühne gehen würde. Mit großer Mehrheit – bei vier Gegenstimmen und fünf Enthaltungen – wurde der Vorstand von der Versammlung damit beauftragt, das Gewässer zu kaufen. „Wir können es uns leisten, wir übernehmen uns nicht”, machte auch Kassenwart Christian Buck noch einmal deutlich und verwies auf das gut gefüllte Bankkonto. Wann das Gewässer zum Angeln freigegeben wird, steht noch nicht fest: Es wird dann aber im Mitteilungsblatt und in den örtlichen Zeitungen bekanntgegeben.

 

Ein weiterer Höhepunkt waren die Ehrungen: Günther Grashorn, der seit 65 Jahren Mitglied ist und den Verein seit Jahren in vielfältiger Form unterstützt, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Als kleines Dankeschön spendete er eine Lachs-Trophäe, die nur einmalig an den Fänger des ersten Lachses verliehen wird. Heiko Bitter wurde als Jahresbester der Gemeinschaftsangeln geehrt. Daniel Nappe freute sich dank einer 3,3 kg schweren Meerforelle über den Salmonidenpokal. Und Jungangler Pascal Gehlenborg verewigt sich als Erster auf dem neuen, von Torben Ites und Jörg Kuraschinski gestifteten Friedfischpokal. Der Siegerfisch war eine Ausnahmebrasse von neun Pfund!

 

Abgestimmt wurde auch über zwei weitere Anträge: Ab sofort darf auch in unseren Vereinsgewässern mit zwei Raubfischruten – beködert mit einem toten Köderfisch bzw. Fischfetzen – geangelt werden. Hintergrund ist die Vereinheitlichung der Gewässerordnung, da fast in allen Gewässern der Hunte-Besatzgemeinschaft das Angeln mit zwei Raubfischruten mittlerweile erlaubt ist. Geangelt werden darf mit zwei Raubfischruten natürlich erst ab dem 16. Mai 2014, wenn die Schonzeit beendet ist!!!

 

Der Jahresbeitrag und die Aufnahmegebühr bleiben unverändert. Auch das beschlossen die Mitglieder einstimmig.

 

Die Jahresberichte des Vorstandes waren ein weiterer Schwerpunkt: Rolf Biener und Jörg Brandenburg hatten am 20.11. die Kasse ohne Beanstandung geprüft. Sie empfahlen die Entlastung des Vorstandes. Dem folgte die Versammlung einstimmig.

89 stimmberechtigte Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung erschienen. Der 1. und 2. Vorsitzende wurden geheim gewählt. Frank und Heiko hatten viel zu zählen.
Voller Saal: Zahlreiche Mitglieder verfolgten die Jahreshauptversammlung am 8. Dezember. 89 Stimmberechtigte, drei Jugendliche und ein Gast trugen sich in die Teilnahmelisten ein.
Ehrenmitglied Günther Grashorn hat eine neue Auszeichnung gestiftet: Die Trophäe für den ersten gefangen Lachs. Sie wird nur einmal verliehen.

Die Probleme des Uferbetretungsrechtes in Aumühle und die hohe Fangzahl an Regenbogenforellen waren die Hauptthemen der Oberen Aueversammlung. Ralf Siemer berichtete in der ausgewerteten Statistik, dass mehr Besuche auch zu mehr Fängen führte. Fast 250 Forellen konnten die Fliegenfischer in der oberen Aue landen, davon waren allerdings fast 50 Regenbogenforellen, die vermutlich aus anliegenden Teichanlagen entwichen sind. Die Auswirkungen eines hohen Regenbogenbestandes wirkt sich durch aggressiveres Fress- und Standortverhalten negativ auf den Zustand der einheimischen Bachforelle und des restlichen Fischbestandes aus. Hier werden Gespräche mit der Umweltbehörde notwendig sein.

Auf der mäßig besuchten Frühjahrsversammlung der Fischereiaufseher ging es in erster Linie um die abgegebenen Berichte der Angelsaison 2012. Hinterlassener Müll und unvollständige Papiere waren die Themen, die von den meisten Aufsehern berichtet wurde. Es gab aber auch schwerere Verfehlungen, die zu einer sechsmonatigen Sperre führte.

Das besondere Engagement der Fischereiaufseher bleibt wichtige Aufgabe im Verein.

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